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07 · DEEP DIVES
Supplemente & Substanzen.
Fundiert eingeordnet.
Wirkmechanismen, Studienlage, Sicherheit und Veganstatus jenseits einfacher Werbeversprechen. Hier findest du alle 19 Fachartikel dieses Themenbereichs.
19 Fachartikel
Supplemente & Substanzen
im Überblick.
Wirkmechanismen, Studienlage, Sicherheit und Veganstatus jenseits einfacher Werbeversprechen.
Natriumbicarbonat im Sport: Leistungsbooster oder Magenrisiko?
Natriumbicarbonat kann bei bestimmten hochintensiven Belastungen kleine, sportlich relevante Vorteile bringen. Wirkung und Verträglichkeit hängen jedoch stark von Belastungsart, Dosis, Timing und individueller Reaktion ab.
Ist mein Supplement wirklich vegan?
Wirkstoff, Rohstoffquelle, Kapselhülle und Hilfsstoffe: ein genauer Produktcheck für Substanzen, die pflanzlich oder tierisch hergestellt werden können.
Glycin und Prolin: Fehlt veganem Bindegewebe etwas?
Was diese Aminosäuren mit Kollagen zu tun haben, was der Körper selbst bildet und wo die Forschung zu einer veganen Ergänzung noch Lücken hat.
Beta-Alanin, Carnosin und vegane Ernährung
Warum Muskelcarnosin für intensive Belastungen interessant ist und weshalb Kribbeln kein Beweis für eine leistungswirksame Dosis ist.
Nitrat und Rote Bete: wann mehr Sauerstoffökonomie zählt
Von der Nitrat-Nitrit-NO-Kette bis zur Frage, wann Mundspülung den gewünschten Effekt sabotieren kann.
Taurin und Carnitin bei veganen Sportler:innen
Niedrigere Zufuhr bedeutet nicht automatisch einen Mangel – entscheidend sind körpereigene Synthese, Status, Ziel und die tatsächliche Evidenz.
Sauerkirschsaft im Sport: Recovery-Hilfe oder rotes Versprechen?
Was Anthocyane und Polyphenole mit Regeneration zu tun haben, warum der Einnahmezeitpunkt entscheidend sein kann und weshalb selbst Fruchtsaft nicht automatisch als vegan geklärt ist.
Koffein: Wirkung, Gewöhnung und genetische Unterschiede
Dosis, Timing, Nebenwirkungen und Schlafkosten sind wichtiger als der grösste verfügbare Booster.
Citrullin und Citrullin-Malat: gleiche Wirkung?
Produktbezeichnung, tatsächlicher Citrullingehalt und uneinheitliche Studienprotokolle erschweren einfache Empfehlungen.
Natriumphosphat: vergessener Ausdauer-Booster?
Ein ungewöhnliches Supplement mit interessanter Physiologie, begrenzter Datenbasis und relevanter Natriumlast.
Glycerol und Hyperhydration bei Hitze
Mehr Wasser speichern klingt bei Hitze ideal. Ob daraus ein Leistungsvorteil entsteht, hängt jedoch von Strecke, Körpermasse, Verträglichkeit und einem sehr genauen Flüssigkeitsprotokoll ab.
Vitamin D2, D3 aus Lanolin oder Flechten
D2 und D3 unterscheiden sich nicht nur in ihrer Wirksamkeit, sondern auch in der Herkunft. Erst die Rohstoffangabe zeigt, ob ein Präparat wirklich vegan ist.
Algenöl: EPA, DHA und die Frage der Oxidation
Algenöl kann langkettige Omega-3-Fettsäuren vegan liefern. Entscheidend sind der echte EPA- und DHA-Gehalt, Schutz vor Oxidation und nachvollziehbare Qualitätsdaten.
Vegane Kollagen-Booster: sinnvoll oder Wortakrobatik?
Kollagen ist tierisch. Vegane Produkte liefern Aminosäuren und Mikronährstoffe oder setzen auf neue Herstellungsverfahren – ihre Wirkung muss separat belegt werden.
Curcumin im Sport: Bioverfügbarkeit gegen Werbeversprechen
Curcumin kann einzelne Entzündungs- und Schmerzmarker beeinflussen. Formulierung, Dosis, Belastungsmodell und mögliche Wechselwirkungen entscheiden über die Einordnung.
Probiotika im Sport: Stamm statt Schlagwort
Probiotische Wirkungen sind stammspezifisch. Milliarden Keime und viele Arten auf dem Etikett ersetzen weder eine passende Indikation noch belastbare Produktdaten.
Exogene Ketone: Ketonester, Ketonsalze und sportliche Leistung
Ketonester und -salze erhöhen Blutketone ohne Fasten. Ob das Energieangebot, die Verträglichkeit und das Zusammenspiel mit Kohlenhydraten die Leistung verbessern, ist deutlich weniger sicher.
Zelluläre Osmolyte: Mehr als Wasser in der Muskelzelle?
Kreatin, Betain und Taurin werden als Osmolyte zusammengefasst. Ihre Rolle im Zellschutz ist real, doch ihre sportliche Evidenz muss für jede Substanz separat bewertet werden.
Menthol & TRP-Rezeptoren: Kühle Wahrnehmung ohne kühleren Körper?
Menthol aktiviert Kälterezeptoren und kann Belastung in Hitze angenehmer erscheinen lassen. Diese sensorische Kühlung senkt die Körperkerntemperatur jedoch nicht zuverlässig.