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08 · FOODS
Lebensmittel & Pflanzenstoffe.
Fundiert eingeordnet.
Obst, Gemüse und pflanzliche Lebensmittel mit besonderen physiologischen Eigenschaften. Hier findest du alle 12 Fachartikel dieses Themenbereichs.
12 Fachartikel
Lebensmittel & Pflanzenstoffe
im Überblick.
Obst, Gemüse und pflanzliche Lebensmittel mit besonderen physiologischen Eigenschaften.
Banane im Sport: praktischer Treibstoff, aber kein Krampfschutz
Bananen können Kohlenhydrate während und rund um Belastungen liefern. Ihr Kaliumgehalt macht sie jedoch nicht zur gezielten Akuttherapie gegen Muskelkrämpfe.
Kiwi: Verdauungshilfe, Vitamin-C-Quelle und Schlaf-Hype
Zwei grüne Kiwis täglich können bei Verstopfung hilfreich sein. Die Schlafdaten sind interessant, stammen aber überwiegend aus kleinen Studien ohne überzeugende Kontrollbedingung.
Beeren und Anthocyane: Regeneration durch Farbe?
Beeren liefern verschiedene Anthocyane und weitere Polyphenole. Sportliche Effekte hängen stark von Sorte, Verarbeitung, Dosis, Einnahmedauer und Belastungsmodell ab.
Wassermelone: Flüssigkeit, Citrullin und mehr als Sommerobst?
Wassermelone liefert Wasser und Kohlenhydrate, doch ihr Citrullingehalt ist variabel und meist deutlich weniger standardisiert als in Sportstudien mit Konzentraten.
Granatapfel: Polyphenole zwischen Durchblutung und Recovery
Granatapfelsaft und -extrakte werden für Durchblutung, Muskelkater und Erholung untersucht. Die Resultate hängen stark von Produkt, Polyphenolgehalt und Protokoll ab.
Paprika: Vitamin C als Partner für pflanzliches Eisen
Vitamin-C-reiche Paprika kann die Aufnahme von Nicht-Häm-Eisen in derselben Mahlzeit verbessern. Sie ersetzt jedoch weder eine ausreichende Eisenzufuhr noch Diagnostik und Therapie.
Brokkoli & Kreuzblütler: Sulforaphan beginnt beim Schneiden
Glucoraphanin wird erst durch Myrosinase zu Sulforaphan. Schneiden, Wartezeit, Hitze und etwas Senfsaat können deshalb die tatsächlich verfügbare Menge verändern.
Tomaten: Warum Sauce mehr Lycopin liefern kann als Rohkost
Zerkleinern und Erhitzen lösen Lycopin aus der Zellmatrix, etwas Fett unterstützt seine Aufnahme. Roh und gekocht ergänzen sich daher statt miteinander zu konkurrieren.
Pilze und Vitamin D₂: Nur mit UV-Licht besonders
Ergosterol in Pilzen kann durch UV-Licht zu Vitamin D2 werden. Ohne ausgewiesene Behandlung ist der Gehalt jedoch variabel und oft zu gering für eine planbare Versorgung.
Kartoffeln in der Sporternährung: mehr als eine Beilage
Kartoffeln liefern gut verfügbare Kohlenhydrate und können vor, während oder nach Belastungen sinnvoll sein. Zubereitung, Portionsgrösse und Verträglichkeit entscheiden über ihren Einsatz.
Hülsenfrüchte: Protein, Eisen und ein trainierbarer Darm
Linsen, Bohnen, Erbsen und Kichererbsen verbinden Protein, Kohlenhydrate, Eisen und Ballaststoffe. Auswahl, Zubereitung und langsame Steigerung verbessern ihre Praxistauglichkeit.
Hafer im Sport: Beta-Glucan, Energie und richtiges Timing
Hafer verbindet Kohlenhydrate, lösliche Ballaststoffe und etwas Protein. Verarbeitung, Portion und Abstand zur Belastung bestimmen, ob er sättigt oder im Training belastet.